no man’s land

da der schneefall in der region weiterhin nicht zu uebig
ausfaellt ging es fuer frische tiefschneehaenge etwas
weiter weg von der zivilisation.
nach der seeueberquerung wartet die huette

die brian waddington hut am phelix creek war fuer
4 tage unser zuhause

unter all den einheimischen war (un)ueberraschender-
weise wieder auch ein landsmann

hier wird zur sitzung die tuer aufgelassen und
die aussicht genossen

in der huette gibt es zwar zwei kleine benzinheizer
aber die bringen die temperatur nur kurzfristig
ueber null. daher sichtbarer atem und ueberlegen
vor jedem sockenwechsel.
es war teilweise schweinekalt und ich natuerlich
der einzige der ohne daunenjacke angereist war.

die verhaeltnisse am berg waren spitze,
wir (8+4 kurzaufenthalter)
waren die einzigen weit und breit,
so ueberlegt man jeden morgen
welche haenge als naechstes
entjungfert werden sollen

wenn auch vorsicht geboten war.
(bitte nicht fragen wer der grad noch durchgeduest ist)

starke verwehungen machen die routenwahl
komplizierter. einzige verbindung nach aussen
ist ein GPS datensender der ein emergency signal
senden kann oder jeden abend ein ok-signal von
der huette direkt an die parkverwaltung.

einer nach dem anderen kaempft sich hoch

mt. aragorn -bitte nicht fragen warum
ich das bild von unten machen konnte.

aufbruch zur abendrunde

—– ;-)

das gute an der kaelte:
haelt den schnee schoen fluffig.

jeder gefahrene meter will erarbeitet sein

letzter tag, da rueber gehts zurueck in den alltag

—–